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| Wir
kamen am frühen Nachmittag in Las Vegas an und staunten nicht schlecht
- in der irrwitzigsten und kargsten Gegend - Steinwüste quasi und nicht
mal schön - eine noch häßlichere Stadt. Na gut, das war
bei Tageslicht, wir waren gespannt wie das am Abend aussehen würde. Vorher hatten wir aber noch unseren Spaß mit dem Abstellen unseres Autos - vorerst waren wir etwas knausrig und stellten unser Auto auf dem "self parking" Parkplatz ab - wir latschten dann ca. einen Kilometer zur Rezeption des Hotels Luxor. Nach dem Einchecken entschieden wir, dass das ganze Gepäck soweit schleppen bei der Hitze nicht dafür stand, daher das Auto nochmals gestartet und wie im Film vor das Hotel gefahren - ein Typ kam sofort und nahm die Wagenschlüssel und 2 Dollar Trinkgeld - dann kam noch ein Typ, der nahm das Gepäck und auch 2 Dollar Trinkgeld - dann verkrümelten wir uns aufs Zimmer und riefen bei der Rezeption an, dass man uns jetzt das Gepäck schicken kann - paar Minuten später kam noch ein Typ, brachte das Gepäck und nahm auch 2 Dollar. Also umgerechnet 100 ATS für das Service, aber es hat sich ausgezahlt. Das Zimmer muß man sagen, war wirklich "das Schönste" in unserem ganzen Urlaub und obwohl das Hotel Luxor gleich neben dem Flughafen lag, sehr ruhig, es war kein Fluglärm zu hören. Nachdem wir die wirklich schöne Hauspoolanlage ausgiebigst benützt hatten, machten wir uns fertig für einen Spaziergang am "Strip" durch das nächtliche Las Vegas. Kitsch as Kitsch can - kaum zu glauben - soviel Irres ! Entweder man liebt Las Vegas oder man haßt es - wir haben beschlossen es ein bißchen zu hassen, denn es waren Millionen Touristen und überall das Geplärr der Spielautomaten und sehr viele Leuchtreklamen - ein Meer davon. Nichts desto trotz war es ein angenehmer lauer Sommerabend in einre Stadt, die wunderbare, exzentrische, bunte und glamouröse Hotels hat, welche einzigartige Shows bieten. Ich holte mir eine mächtige Blase am Fuß von dem Herumgelatsche, aber Gott sei Dank gibt es sogenannte "moving walkways" (Förderbänder), wie am Flughafen man stellt sich drauf fährt ein Stück, macht 2 Schritte und weiter gehts mit dem nächsten walkway, bis zu unserem Hotel - ohne viel Anstrengung - dem "american way of life" sei Dank. Interessant ist auch, dass jedes Hotel inside sehr verwirrend ist, man kommt kaum wieder raus - vielleicht hat das damit zu tun, dass man immer indirekt zum Spielen aufgefordert wird? Ach ja und noch etwas, was mir gerade einfällt, es gibt AmerikanerInnen die haben mächtig Gewichtsprobleme, die sind nicht so dick wie es bei uns üblich ist, sondern interessanterweise sehr verformt und dysplastisch dick - liegt das vielleicht an der amerikanischen Esskultur - vermutlich - es gibt hier nicht nur den Fittnesswahn, sondern wie zu sehen war auch genau das Gegenteil. Wie gesagt Las Vegas muß man sehen, aber versäumt wird nicht allzu viel - ein Disneyland für Erwachsene. Am nächsten Tag cruisten wir noch mit dem Auto den Strip entlang und fuhren dann Richtung Pahrump, wo wir einen Entspannungsnachmittag einlegten. Pahrump war wieder mal ein Kaff, sehr ruhig und flach. Wir machten uns für den nächsten Tag bereit - die Durchquerung des Death Valley - daher kauften wir eine Menge Wasser zu Trinken, falls unser Kühler kochen sollte oder wir - man hat schon so einiges gehört von der Wüste. War aber letztendlich gar nicht schlimm. |
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